1:0 Probst (9.), 2:0 Petzold (44.) - 3:0 Gräbner (47.), 4:0 Wendel (81.)

CFV spielte mit: Wünsch (TW) - Wendel, P. Derfert, Hagemeier (64. J. Derfert), Lehmann, Gräbner, Probst, Spevacek (72. Zickler), Petzold (72. Kisza), Seb. Scheithauer (Kap.), Jasari

Coswig lässt mutigen Lampertswaldern keine Chance

Die Vorzeichen der Partie waren aufgrund des völlig verkorksten Saisonstart der Gäste, die mit einem Sieg aus sechs Spielen nur drei Punkte auf dem Konto hatten, klar verteilt. Die junge Coswiger Truppe hingegen kam mit ganz viel Schwung und einer starken Serie in dieses 7. Saisonspiel.

Die Elbstädter starteten deutlich aktiver in das Spiel und setzten von Beginn an immer wieder Nadelstiche in die Defensivmannschaft der Gäste (3. Minute Gräbner, 6. P. Derfert). Nach 8 gespielten Minuten gelingt es, dem an diesem Tag sonst glücklosen, Nico Maschinski ein kleines Achtungszeichen zu setzen, verzieht aber eher deutlich. Dann ging es aber blitzschnell. Nach dem Abstoß kombinieren sich die grün-weißen Hausherren schnell über die linke Seite und finden in der Mitte den schnellen Maximilian Probst, der sehenswert mit dem Kopf einnetzen kann (9.).

Die Coswiger schalten nun deutlich herunter, und lassen trotz toller Ballwechsel im Mittelfeld die Gäste öfter vor den eigenen Kasten (Voß, 22.). In der 26. Spielminute die Riesenchance zum Ausgleich. Martin Zschunke geht stark über Außen und bedient mit einer herrlichen Flanke den am Fünfer wartenden Höhna, der leichtes Spiel haben sollte und doch mit einem ganz schwachen Kopfball die beste Chance der Gäste vergibt.

Nach einer halben Stunde wird das Spiel offener und die Mannschaften schenken sich nichts, doch Chancen entstehen nur durch die Heimmannschaft, welche der starke Goldberg im Kasten der Lampertswalder immer wieder glänzend pariert (27. Petzold, 31.und 36. Jasari, 38. P. Derfert)

Petzold mit Treffer kurz vor dem Pausentee

Als schon einige Zuschauer mit dem Pausenpfiff rechneten, ergab sich noch eine letzte Chance für die Coswiger. Scheithauer setzte sich sehenswert über außen durch und sucht die aufgerückten Stürmer mit einer halbhohen Eingabe und plötzlich zappelte der Ball im Netz. Der blitzschnelle Petzold hatte sich im Strafraum gut von seinen Bewachern gelöst und war der erste am Ball.

Gräbner in Freistoßlaune

Kurz nach Anpfiff des zweiten Durchganges gibt es Freistoß für Coswig, 17 Meter zentral vor dem Tor. Der bei ruhenden Bällen gefährliche Thomas Gräbner schießt mit starkem Effet den Ball rechts an der Mauer vorbei und der Ball schlägt knapp neben dem Pfosten im Tor ein. Torhüter Goldberg war bei diesem Schuss absolut machtlos.

In Folge der hohen Führung hatten die Gäste nun kein Mitspracherecht mehr und gaben das Zepter mehr und mehr ab. Der Coswiger Keeper Tom Wünsch musste nur selten eingreifen und verlebte einen sehr ruhigen Nachmittag. Coswig spielte teilweise wie im Rausch, kombinierte durch die Reihen und konnte meist nur durch kleine Fouls vom Torschuss abgehalten werden.

Ampelkarte leitet das 4 zu 0 ein

In der 80. Spielminute wird der eingewechselte Kisza durch den vorher verwarnten Markus Zschunke zu Fall gebracht. Der an diesem Tag sonst ausgezeichnet pfeifende Schiedsrichter, Tom Obenaus, zögert nicht und schickt den Gästeverteidiger mit der Ampelkarte vom Platz. Mit dieser sehr harten und unglücklichen Entscheidung wurden die bis dahin schon arg gebeutelten Gäste noch mehr dezimiert und mussten das Spiel mit nur noch 10 Spielern über die Bühne bringen. Den fälligen Freistoß aus spitzem Winkel nahm sich Wendel an und vollendete zum verdienten 4 zu 0 Heimsieg der grün-weißen aus Coswig. (Gunnar Pinkau)

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