1:0 Probst (23.), 1:1 Oehme (38.) - 2:1 Jasari (61.), 3:1 Spevacek (67.), 4:1 Jasari (76.), 5:1 Petzold (86.)

CFV spielte mit: Zickler (TW) - Wendel, P. Derfert (13. J. Derfert), Hagemeier, Lehmann, Gräbner, Probst, Spevacek, Petzold, Seb. Scheithauer (Kap.), Jasari (81. Kisza)

 

Stahl kommt in Coswig unter die Räder

Die Vorzeichen des Topspiels in der Kreisoberliga waren klar auf allerhöchste Spannung gestellt. Die Torfabrik gastierte beim Abwehrbollwerk der Liga. Dass dies nach dem Spiel ganz anders aussehen würde ahnte aber vor der Begegnung noch Niemand.

Coswigs Spielertrainer Scheithauer musste nur im Tor umstellen, in welches nach überstandener Verletzungspause der bislang sehr starke Zickler zurückkehren konnte. Zu Beginn agierten die Mannschaften vorsichtig und tasteten einander lange ab, so konnte Riesa in der 11. Spielminute ein kleines Achtungszeichen setzen und traf aus weiter Distanz den Pfosten. In der 15. Minute fuhr den Coswigern ein Schock durch die Glieder, als sich Paul Derfert in einem fairen Zweikampf schwer verletzte. Trotz dieses schweren Schlages erholten sich die Grün-Weißen, Jasari setzte sich genial gegen seinen Gegenspieler durch. Sein Schuss konnte von Keeper Hecht nur nach vorn abgewehrt werden und Probst konnte den Abpraller aus 16 Metern sehenswert in die Maschen treten. Riesa wachte nun deutlich auf und war in den folgenden Minuten bis zur Pause fast nur durch Fouls zu stoppen oder scheiterte an dem glänzend aufgelegten Torhüter Zickler (30., Dirk Thieme; 45., Niklas Pohl). In Minute 38 wurde Tom Oehme durch seine Hintermänner stark in Szene gesetzt und schob fast unbedrängt zum Ausgleich der Gäste ein.

Coswig stellt die Weichen auf Sieg

Nach gut einer Stunde in dieser hitzigen Partie wird der Coswiger Stürmer Jasari mittig am 16´ner angespielt. Dieser lässt seine beiden Bewacher wie Schuljungen stehen und kann zur erneuten Führung der Hausherren mit einem tollen Lupfer netzen. Kurios wurde es in der 67. Spielminute: Der Ball fand an der Mittellinie keinen Abnehmer und landete irgendwie beim Coswiger Verteidiger Spevacek, der den Ball zufällig auf den Spann bekommt, wodurch sich ein Schuss wie aus einer Kanone löste. Zum Erstaunen aller Spieler und Zuschauer auf der Sportanlage zischte der Ball an Freund und Feind vorbei und senkte sich kurz vor dem Tor um nach gut 45 Metern im Ziel einzuschlagen. Riesa fand ab diesem Zeitpunkt keine Mittel mehr um die Hausherren unter Druck zu setzen.

K.O. in der Schlussphase

Bis zur 75. Minute musste der Schlussmann aus Riesa warten um seine erste Glanzparade in diesem Spiel zeigen zu können, als Hagemeier von Wendel gefunden wurde und dieser aus 12 Metern abzog. Die Anschließende Ecke gehörte den beiden besten Spielern auf dem Platz. Wendels butterweiche Hereingabe findet den Coswiger Goalgetter Jasari der kaltschnäuzig mit dem Kopf seinen zweiten Treffer markierte. Den Schlusspunkt des kurzweiligen Spiels setzte der junge Lukas Petzold. Mit einem Pass aus dem Mittelkreis ausgestattet ließ er die desolat agierende Abwehrreihe aus Riesa stehen und konnte nach einem Lauf über 25 Meter zum Endergebnis von 5 zu 1 erhöhen.

Mit diesem Sieg und einem Spiel weniger liegt nun der Vorteil bei den Coswigern, die Ihre glänzende Serie nächste Woche in Großenhain ausbauen möchten. Riesa Trainer Wukasch steht viel Arbeit bevor um sein Team für die kommende Aufgabe gegen Lampertswalde einzustellen. (pnk)

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